Technik macht Fahrradfahren 2018 sicherer

Rad-Sicherheit: Neues bei Licht und Schloss

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| Foto: pd-f/ Thomas Geisler

05.02.2018  |  [pd-f/ tg] Fahrradfahren wird 2018 sicherer. Dazu tragen neue Entwicklungen bei Licht und Schloss, bessere Infrastruktur und eine neue Gesetzgebung bei. Vor allem neue Gesetze haben die Produktentwicklungen für die kommende Rad-Saison deutlich beeinflusst.

Diverse Gesetze regeln die Sicherheit von Radfahrern: Die Rechte von Verkehrsteilnehmern sind nicht statisch, sondern werden den aktuellen Entwicklungen angepasst. Beispielsweise regelt § 67 der Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) die Beleuchtung am Fahrrad. Zum 1. Juni 2017 wurde der Artikel aufgrund der technischen Entwicklungen neu gefasst, was Einfluss auf die Produkt-Entwicklung für die Fahrrad-Saison 2018 hatte.

Auffällig ist der „Wing Bling“ (399 Euro) von HP Velotechnik. Dabei handelt es sich um eine StVZO-konforme Blinker-Anlage für Mehrspur-Fahrzeuge. Bislang waren Blinker am Rad generell verboten. Auch Tagfahr-, Brems- und Fernlicht sind nun offiziell erlaubt.

Akku-Beleuchtung ist hingegen schon seit der Gesetzesänderung 2013 offiziell zugelassen. Beim Frontscheinwerfer „Eyro“ (49,90 Euro) von Busch & Müller ist es jedoch kaum erkennbar, dass es sich um einen Akku-Scheinwerfer handelt, denn er wird per Halterung fest an der Gabel montiert. Sein Pendant am Heck ist der „2C Permanent“ (24,90 Euro), der fest am Gepäckträger verschraubt wird. So kann die Akku-Beleuchtung nicht mehr zu Hause vergessen werden.

Mit § 67a StVZO wurde zudem eine Regelung für die Beleuchtung an Fahrradanhängern geschaffen. Der komplett überarbeitete Kinderanhänger „Kid plus“ (ab 849 Euro) von Croozer entspricht der neuen Verordnung, und hat ein integriertes Rücklicht sowie die nötigen Reflektoren. Außerdem wurde der Stoßfänger neu gestaltet, damit das Anschließen des Anhängers erleichtert wird.

Für mehr Sicherheit sorgt das neue „Bordo Alarm 6000A“ (139,95 Euro) von Abus. Die Variante des bekannten Faltschlosses ist mit einer Alarm-Funktion ausgestattet, die im Fall eines Diebstahls einen 100 Dezibel lauten Warnton abgibt. Und auch Rennradfahrer können nun ihr hochwertiges Rad auf Tour sicher absperren: Das „Bordo Lite 6055“ (ab 49,95 Euro) wiegt gerade einmal 440 Gramm, und passt auch in die Trikot-Tasche.

Ein Problem bleibt aber das richtige Abstellen der Räder. Gerade in Mietshäusern herrscht oft „Park-Chaos“. Ein sicheres, aufgeräumtes Verstauen verspricht der Fahrrad-Lift „Velow Up!“ (179 Euro) vom WSM-Partner Lo Minck. Das Fahrrad wird durch einen Hebe-Mechanismus mit Gasdruckfeder in eine vertikale Park-Position gebracht. Das spart bis zu 40 Prozent Platz in Garage, Keller oder Schuppen. Auch E-Bikes bis zu 30 Kilogramm können so verstaut werden.

Bei E-Rädern ist übrigens mittlerweile eine "Gleichschließung" der verbauten Akku- und Rahmenschlösser möglich. Mit „Your Plus“ bietet Abus diesen Service nun an: Für einen Aufpreis von zehn Prozent können Schlösser und Schlüssel zu einem bestehenden Schließsystem nachgeordert werden. Auch der Familienfuhrpark oder Leihrad-Systeme sind so nun mit nur noch einem einheitlichen Schlüssel zu handhaben.

 
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