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Waliser bestätigt, dass nur noch die Unterschrift fehlt

Thomas: Einigung mit Brailsford und Ineos Grenadiers ist erzielt

Foto zu dem Text "Thomas: Einigung mit Brailsford und Ineos Grenadiers ist erzielt"
Geraint Thomas als frischgebackener Tour de France-Sieger im Jahr 2018 in Paris. | Foto: Cor Vos

27.10.2021  |  (rsn) – Geraint Thomas hat gegenüber BBC Sport Wales erklärt, dass er bei den Ineos Grenadiers bleiben wird und die erneute Vertragsverlängerung lediglich noch unterschrieben werden müsse. Es seien sehr schwere Wochen und Verhandlungen gewesen, in denen er Emotionen und das Geschäft habe trennen müssen, erklärte Thomas, dessen Vertrag Ende 2021 auslief und dem – so hieß es in den letzten Monaten immer wieder – kein absolutes Spitzen-Angebot mehr gemacht wurde.

"Ich kenne Dave (Brailsford) seit 2003 und unsere Beziehung ist natürlich gut. Aber er hat seine Bosse und seine Agenda und auf der anderen Seite stehen ich und was meine Familie will", so Thomas. "Also war es hart. Es war die schwierigste Verlängerung, weil viel los war. Aber ich bin froh, dass es jetzt fast geschafft ist."

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Der 35-Jährige werde wahrscheinlich noch zwei oder drei Jahre fahren und erklärte, dass der nun zur Unterschrift vorliegende Vertrag wohl der letzte sein werde, den er in seiner Karriere unterschreibe. "Also will ich meine letzten paar Jahre genießen. Und um es genießen zu können, muss ich vorne dabei sein und um Siege fahren", betonte der Waliser, dass er weiterhin sportliche Ambitionen habe.

Thomas gewann 2018 die Frankreich-Rundfahrt, nachdem er jahrelang Edelhelfer für Bradley Wiggins und Chris Froome gewesen war. 2019 wurde er dann als Titelverteidiger von seinem Teamkollegen Egan Bernal abgelöst und trotzdem selbst noch Gesamtzweiter. 2020 wollte er dann beim Giro d'Italia glänzen und wurde Zweiter bei Tirreno-Adriatico, stürzte dann aber zu Beginn der Italien-Rundfahrt schwer und musste aufgeben.

2021 belegte Thomas den dritten Rang bei der Katalonien-Rundfahrt und dem Critérium du Dauphiné und gewann die Tour de Romandie. Die Tour de France nahm er als einer von drei Ineos-Kapitänen in Angriff, kam nach einem frühen Sturz aber nicht über Gesamtrang 41 hinaus.

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